Ein gebrauchter Mac kann ein Schnäppchen sein – oder eine Falle. Nehmen Sie sich vor dem Kauf zehn Minuten Zeit, um das eingeschaltete Gerät vor Ort zu prüfen. Diese Punkte sind entscheidend.

Zuerst die Batterie. Sie ist das Verschleißteil mit den teuersten Folgen. Öffnen Sie Systeminformationen → Strom und prüfen Sie die Ladezyklen: Über 800 Zyklen bedeutet, die Batterie ist am Ende. MacbookCheckr zeigt zusätzlich die verbleibende Maximalkapazität: unter 80 % sollten Sie den Preis verhandeln oder Abstand nehmen.

Die Seriennummer. Vergleichen Sie die Nummer auf dem Gehäuseboden mit der in „Über diesen Mac“. Weichen sie ab, wurde Logic Board oder Gehäuse getauscht – fragen Sie nach. Prüfen Sie außerdem die Abdeckung auf checkcoverage.apple.com.

Display, Tastatur, Anschlüsse. Zeigen Sie ein weißes, dann ein schwarzes Vollbild, um defekte Pixel und Flecken zu erkennen. Tippen Sie ein paar Zeilen, um jede Taste zu testen. Stecken Sie ein Zubehör in jeden USB-C-/Thunderbolt-Anschluss: Ein toter Port ist kaum zu reparieren.

Der Komplett-Check. Damit Sie nichts vergessen, führen Sie MacbookCheckr auf dem Gerät aus: Die App prüft Batterie, Displays, WLAN, Bluetooth, Speicher, Kamera, Audio und Anschlüsse in einem Durchgang und erstellt einen klaren Bericht. Sie ist kostenlos und funktioniert offline – ideal am Verkaufsort.

Verlangen Sie zum Schluss, dass der Verkäufer iCloud abmeldet und „Wo ist?“ vor Ihren Augen deaktiviert: Ein Mac, der noch mit einer Apple-ID verknüpft ist, ist unbrauchbar.