Ein Mac wird nicht über Nacht unbrauchbar, aber Apple begleitet ihn immer weniger. Drei Status folgen aufeinander, und sie bestimmen, was eine Werkstatt noch für Sie tun kann.

Aktuelles Produkt. Solange ein Modell seit weniger als fünf Jahren nicht mehr vertrieben wird, übernehmen Apple und autorisierte Servicepartner jede Reparatur, mit verfügbaren Originalteilen. Das ist die komfortable Phase.

Vintage: 5 bis 7 Jahre. Das Modell wird seit mehr als fünf Jahren nicht mehr vertrieben. Reparaturen sind weiterhin möglich, aber nur solange Ersatzteile auf Lager sind. In der Praxis können Display oder Logic Board über Nacht nicht mehr lieferbar sein, und die Wartezeiten wachsen.

Obsolet: über 7 Jahre. Apple liefert keinerlei Teile mehr und autorisierte Partner lehnen den Auftrag ab. Bleiben unabhängige Werkstätten, die mit gebrauchten oder kompatiblen Teilen arbeiten – oft sehr gut, aber ohne Herstellergarantie.

Das eigentliche Ende ist macOS. Apple stellt große Updates meist schon vor dem Vintage-Status ein. Ohne Sicherheitsupdates bleibt ein Mac offline nutzbar, wird aber für Bankgeschäfte oder Arbeit riskant. Prüfen Sie vor dem Kauf immer, welche macOS-Version das Modell zuletzt unterstützt.

MacbookCheckr zeigt das Baujahr des Mac und das exakt erkannte Modell an – damit lässt sich das Gerät sofort einer dieser drei Kategorien zuordnen und abschätzen, wie viele Jahre Reparierbarkeit ihm bleiben.